Ich habe noch mal aus den Bilder in der Galerie ein Video generiert (oder besser von animoto generieren lassen). Wer also dieses Format bevorzugt hier geht’s los (JavaScript muss aktiviert sein; Warnung: Das Video ist 6:44 min lang):
So, zurück und angekommen. Gestern Abend sind wir nach drei Flügen (Islay-Glasgow, Glasgow-London Heathrow und schließlich LHR-Frankfurt) um kurz vor 8 Uhr Abends Zuhause eingetrudelt.
Der Tag heute stand dann im Zeichen des Einsortierens, Waschens und Aufräumens. Zusätzlich musste auch noch der Sperrmüll raus… Letztlich hat es dann noch für einen Lauf gereicht, die Kinder begleiteten uns mit dem Fahrrad.
Morgen geht dann für mich die Arbeit wieder los, für Lena die Schule, am Dienstag wird dann Malin eingeschult.
Die Koffer sind soweit gepackt, die letzten Bilder hochgeladen. Morgen früh geht es dann zum Flughafen. Ein schöner und erholsamer Urlaub geht zu Ende.
Am Vormittag hatten wir strahlenden Sonnenschein und recht starken Wind, was wir für einen abschließenden Trip zum Strand von Loch Gruinart nutzten. Leider kamen wir nicht bis zum offenen Meer, da die Regenfälle der Nacht die Bäche dermaßen hatten anschwellen lassen, dass das Wasser für die Schuhe der Kinder zu hoch war.
Also disponierten wir kurzerhand um und besuchten das Visitor Centre des RSPB (Britischer Vogelschutzverband) sowie den zugehörigen Woodland Walk.
Anschließend machten wir spätes Mittagessen, das von Kofferpacken und Schauern gefolgt wurde, so dass die Mädels jetzt noch ein bisschen Spielen und ich das hier schreibe.
Der Urlaub nähert sich leider unaufhaltsam seinem Ende, heute war der vorletzte Tag auf Islay für dieses Jahr. Ein bisschen Wehmut kommt da schon auf…
Um so mehr wollten wir die Zeit ausnutzen. Also morgens einen Lauf nach Port Charlotte im Regen (Nicole und ich). Dann nach dem Mittagessen, zu dem wunderbar die Sonne schien, erst mal wieder Schauer. Gegen drei Uhr ging es dann aber doch los zu dem kleinen Strand Curry Sands bei Portnahaven. Hier kam dann auch tatsächlich für längere Zeit die Sonne heraus. Die Kinder hatten viel Spaß am Strand. Neben dem Beobachten einiger neugieriger Seehunde, die bis fast an den Strand kamen, haben wir einen Staudamm nebst -see an einem ins Meer fließenden Bächlein gebaut.
Ermutigt durch das schöne Wetter, machten Nicole und ich uns nach dem Abendbrot noch mal auf zur Saligo Bay, um es noch mal mit einem Sonnenuntergang zu versuchen. Um es kurz zu machen, er war uns wieder nicht gegönnt, dafür aber durchaus eindrucksvolle Lichtspiele durch die Wolken, die dann auch ein paar kurze Schauer in Angebot hatten.
Dennoch muss ich mal für mich betonen, dass ich mit allen in Deutschland Weilenden mitfühle, die offensichtlich Temperaturen an die 40 Grad erdulden müssen. Ich möchte nicht tauschen…
Heute schien es mal wieder etwas aufzuklaren und wir starteten am späten Vormittag in Richtung Südostteil der Insel mit dem Ziel Port Ellen, Kildalton und dem Steinstrand bei Ardtalla.
Auf der “Highroad” geht es zunächst durch große Torfgebiete nach Port Ellen und von dort aus an der Küste entlang vorbei an den drei bekannten Destillerien Islays, Lagavulin, Laphroaig und Ardbeg hin zum wohl berühmtesten Kreuz der Insel in Kildalton. Das Kreuz dort ist noch gut erhalten, datiert aber laut der Infotafel aus der gleichen Zeit wie das gestern besuchte in Kilnave.
Nach der Kultur (und Fotosession), ging es weiter nach Ardtalla um am dortigen Steinstrand ein Picknick zu machen. Nach jenem folgte ein kleiner Spaziergang am Strand entlang, wo es sehr viele interessante Steine gab.
Auf dem Rückweg, wollten wir in Ardbeg einen Kaffee einnehmen und den Kindern ein Monstereis (so genannt wegen der Becherform, ein Monster eben) austun. Im ersten Anlauf war leider alles überfüllt. Also weiter Richtung nach Hause, was die Laune meiner besseren Hälfte nicht eben besserte.
In Port Ellen hatte ich noch eine meiner Halluzinationen, dachte, dass ich meine Vater im Auto sah, der erwähnt hatte, noch etwas in Ardbeg erledigen zu wollen. Also hinterher, ihn nicht gefunden, aber in Ardbeg mehr Platz. Leider stellte sich heraus, dass alle “Sweets” vergriffen waren (inklusive Monstereis). Wir bestellten also Himbeeren mit Sahne und braunem Zucker zu horrenden Kosten. Dies und die Tatsache, dass es doch einen ordinären Kuchen gegeben hätte, gab der Laune meiner Holden dann den Rest.
Da es nun auch angefangen hatte zu Nieseln, ging es dann nach Hause. Zum Trost bzw. für bessere Laune kochte Nicole dann noch als Nachtisch Schokoladenpudding mit noch mehr Sahne… Ich jedenfall fand den Tag doch ganz erfolgreich.
Ein paar Bilder sind auch raus gekommen.
Der Tag fing mal wieder mit Regen an, also ließen auch wir es langsam angehen (nach einem kurzen Gedankenspiel auf den Südostteil der Insel zu fahren).
Nach dem Mittagessen besuchten wir dann das Port Charlotte Nature Centre, das neben der Jugendherberge gelegen ist. Das kleine aber feine Museum ist nett gemacht, mit vielen Dingen für Kinder zum Anfassen und Mitmachen. Von Tierknochen über Seegetiere (Seestern) bis hin zu Gewöllen von Eulen zum selber auseinander nehmen. 7.50 Pfund ist der Spass definitiv wert. Witzig ist auch, dass der Eintritt für eine ganze Woche gilt, mal schauen, am Freitag ist Steine sammeln angesagt…
Dann gab es für Nicole und mich noch einen Lauf, diesmal wieder in Richtung Port Charlotte. Nach dem Abendessen bin ich dann mit Mutter noch mal losgefahren, ein paar Keltenkreuze anzusehen (und zu fotografieren). Wir besuchten Kilchomen und Kilnave. Ein paar der Bilder gibt es in der Galerie.
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